SchreibBoutique Christof Zirkel

… denn Schreiben zieht an – Schreibberatung, Schreibgruppen, Schreibpädagogik

Ein grober Zeitplan für das Seminar „Der Einstieg in das Wissenschaftliche Schreiben“

Posted on | Februar 23, 2012 | No Comments

Bei dem Seminar wird es eine zweigeteilte Struktur geben. Die eine Hälfte der Veranstaltung wird sich den diversen Schreib- und Assoziationstechniken widmen, die den Einstieg in das Wissenschaftliche Schreiben erleichtern können (A). Die andere Hälfte wird sich dem persönlichen Schreibprozess und den individuellen Vorgehensweisen widmen (B).

1. Treffen: A – Ideen- und Thesenfindung für meinen wissenschaftlichen Text (Hausarbeit, Referat, Handout …): Worüber möchte oder soll ich schreiben? Was fällt mir dazu ein? Welche Fragestellung, welche Thesen kann ich wie dazu entwickeln. B – Einen Einstieg in das Schreiben, in einen Schreibfluss finden: Wie kann ich mit dem Schreiben beginnen? Was mache ich, wenn ich keinen Einstieg finde?

2. Treffen: A – Ich wähle wissenschaftliche Texte für meine schriftliche Arbeit aus. Ich fasse die Texte zusammen und gebe den Inhalt kurz und knapp wieder: Wie finde ich den „richtigen“ Text? Wie lese ich ihn am einfachsten und vor allen Dingen wie exzerpiere ich ihn (wie fasse ich ihn zusammen?)? B – Ich habe angefangen zu schreiben und möchte den Schreibfluss beibehalten: Was kann ich tun, um in einem Schreibfluss zu bleiben? Wie kann ich „dran bleiben“?

3. Treffen: A – Ich erstelle einen roten Faden für meinen wissenschaftlichen Text: Wie erhalte ich eine sinnvolle Struktur für einen wissenschaftlichen Text? Was sollte überhaupt alles in dem Text auftauchen? B – Ich betrachte meinen Schreibprozess beim wissenschaftlichen Schreiben genauer: Wozu macht eine Selbstreflexion über den Schreibprozess überhaupt Sinn? Wie kann ich mit möglichst geringem Aufwand mein Wissenschaftliches Schreiben weiterentwickeln?

4. Treffen: A – Jetzt habe ich eine Menge Material zusammengetragen. Daraus sollte ein rundes Ganzes werden: Wie strukturiere ich meinen Text, welche Sprache wähle ich? Womit fange ich an, womit höre ich auf? Zitate oder eigene Worte? B – Ich schaffe mir ideale Bedingungen für meine Schreibphasen: Was brauche ich für eine angenehmen Schreibphase? Was sollte ich ändern, um für mich gute Schreibbedingungen zu schaffen?

5. Treffen: A – Nun schreibe ich und überarbeite meine Texte: Was muss ich generell beim wissenschaftlichen Schreiben beachten? Was kann ich tun, damit mein Text angenehm zu lesen ist? Wie überarbeite ich meinen Text am effektivsten? B – Ich erstelle mir einen Zeitplan, entwickle Strategien im Umgang mit dem Text und finde einen Abschluss: Brauche ich einen Zeitplan? Wie kann ich Zeitknappheit vermeiden? Wo sollte ich mich strategisch verhalten? Wie finde ich einen sinnvollen Abschluss meines Wissenschaftlichen Schreibens?

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